Liebe Menschen,

die gesamte Ausgabe der berta* #851 vom Mai 2014 aus unserem Archiv stellen wir Euch hiermit online zur Verfügung:

Editorial:

Liebe Menschen,

Sprache schafft Realitäten. Nicht umsonst ist sie, obgleich dem Schein nach nur bloßes Zeichensystem, ein hart umkämpftes Feld. Über die Frage, wer spricht, über was sie*er spricht und in welcher Art und Weise, herrscht ein permanenter Streit: Dass sich die Landesrektor*innenkonferenz der Bildsprache abgeschlagener Köpfe bedienen kann, ohne dafür den für Studierendenvertretungen nur allzu vertrauten Vorwurf der Hysterie zu hören zu bekommen, ist ein Aspekt davon. Ein anderer ist, dass es in Studierendenvertretungen leider auch Platzhirsch*kühe gibt, die eine Vollversammlung totreden und alle anderen Studierenden zum Schweigen zwingen können. Wer sich in den Kreisen der Arrivierten und Etablierten bewegt, kann Dominanz leben, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Die Sprache anderer Gruppen hingegen findet keinen Inhalt Anschluss: Für Wagenplätze gibt es keine adäquaten rechtlichen Regelungen, Interessen sozial Marginalisierter finden keinen Eingang in die etablierte Politik. Gerade auch die Berichterstattung über die Geschehnisse in der Ukraine zeigt: Politik ist auch immer Politik der Wahrheiten. Auf den folgenden Seiten findet ihr die unsere.

Die Redaktion.

Schickt uns gerne Leser*innen-Briefe an referat-presse@stura.org oder teilt uns über Social Media!

Wir freuen uns auf Euer Feedback!

berta* #851